Hadergasse


Die "Hadergasse" ist mit ihrem Namen seit 1501 nachgewiesen. Die Herkunft des Namens ist spekulativ. Am wahrscheinlichsten dürfte die Vermutung sein, dass Haderer (Hader= abgelegte Kleidungsstücke oder Lumpen) wie Hirten, Totengräber, Bachkehrer usw. als "Angehörige des unehrlichen Gewerbes" am Stadtrand wohnen mussten. Dies könnte im Bereich der Hadergasse gewesen sein. Weniger wahrscheinlich ist die Interpretation des Namens dahingehend, dass es sich um Hader (Streit) handelte, der zwischen nach 1437 in die Stadt gezogenen Bauern und früheren Bewohnern dort bestanden haben könnte........


Hadergasse 51 vor 1912
Hadergasse 51 vor 1912
Hadergasse
Hadergasse
Hadergasse 31 (Gaststätte Viehhof) 1924 anlässlich Heimatschau
Hadergasse 31 (Gaststätte Viehhof) 1924 anlässlich Heimatschau
Büttnerei Alt am Viehhof; Hintergrund Rastauration Viehhof, Hadergasse 31
Büttnerei Alt am Viehhof; Hintergrund Rastauration Viehhof, Hadergasse 31
Foto durch Anklicken vergrößern!
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Büttnerei Lorenz Alt - Hadergasse 31 - Belegschaft um 1930

Links vorne im Bild die Seniorchefin; auf dem Fass in der Mitte sitzend Herr Ludwig Heim, geb. 23.04.1906 in Obereisenheim, gest. 17.02.1978.

Nach einer Büttnerlehre in Wipfeld arbeitete er dort einige Zeit, anschließend in Volkach und schließlich bei der Fa. Lorenz Alt in der Hadergasse in Schweinfurt. - Danke an Herr Karlheinz Heim aus Grafenrheinfeld, der dieses Foto zur Verfügung gestellt hat.

 

Hadergasse 7 (späteres Shepard's) ca. 1937. Im Eingang Franz Finster mit Ehefrau Sabine, davor links Kind Marianne Finster und rechts Wilhelm Finster, oben am Fenster Kind Roswitha Wörle, Tochter des Rechtsanwalts Martin Wörle, der hier zur Miete wohnte.
Hadergasse 7 (späteres Shepard's) ca. 1937. Im Eingang Franz Finster mit Ehefrau Sabine, davor links Kind Marianne Finster und rechts Wilhelm Finster, oben am Fenster Kind Roswitha Wörle, Tochter des Rechtsanwalts Martin Wörle, der hier zur Miete wohnte.
Fischer-Schmiede Hadergasse 10 - 1924 -  links Joseph Fischer daneben Georg Fischer (Sohn) auf Pferd Sohn Hans
Fischer-Schmiede Hadergasse 10 - 1924 - links Joseph Fischer daneben Georg Fischer (Sohn) auf Pferd Sohn Hans
Hadergasse 14
Hadergasse 14
Hadergasse 40
Hadergasse 40
Blick in die Hadergasse mit dem großen Gefängnisbau
Blick in die Hadergasse mit dem großen Gefängnisbau
Blick durch die Hadergasse auf das Lebküchnerhaus
Blick durch die Hadergasse auf das Lebküchnerhaus
Fotovariante
Fotovariante
Lebküchnerhaus in der Hadergasse (einst Nr. 39) Schweinfurt
Lebküchnerhaus in der Hadergasse (einst Nr. 39) Schweinfurt
Lebküchnerhaus Ecke Hadergasse (links) / Neutorstraße (geradeaus)
Lebküchnerhaus Ecke Hadergasse (links) / Neutorstraße (geradeaus)
Treppenhaus Lebküchner-Haus Hadergasse 39 - Vorkriegszeit
Treppenhaus Lebküchner-Haus Hadergasse 39 - Vorkriegszeit

Es handelt sich bei obiger Treppe um eine freitragende Treppe mit steinernen Trittstufen als rechtsgängige Spindeltreppe. Auffallend die reichprofilierte, massige und kunstvoll gearbeitete innere Treppenwange. Die Treppenhausfenster mit Butzenscheiben in Bleiverglasung vervollständigten das mittelalterliche Aussehen.

Erbaut hatte dieses Haus der Syndicus Paul Bruckner ab dem Jahr 1598. Seine Tochter heiratete den bekannten Stadtphysikus Dr. Johann Laurentius Bausch. Ab 1800 war die Familie Lebküchner Eigentümer dieses prachtvollen Anwesens, das im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört wurde.

 

Hadergasse 11/13 in den 1950ern
Hadergasse 11/13 in den 1950ern
Bau des Gefängnisses 1956, hier Baugrube
Bau des Gefängnisses 1956, hier Baugrube
Bau des Gefängnisses 1956
Bau des Gefängnisses 1956
Bau des neuen Gefängnisses 1956, hier Keller des Verwaltungsbaus
Bau des neuen Gefängnisses 1956, hier Keller des Verwaltungsbaus
Bau des Gefängnisses 1956, Decke Zellenbau wird betoniert
Bau des Gefängnisses 1956, Decke Zellenbau wird betoniert
Ölgemälde von Friedrich Schirmer (1919 - 1994) vor 1944
Ölgemälde von Friedrich Schirmer (1919 - 1994) vor 1944
gegenüber Hadergasse 11/13 in den 1950ern
gegenüber Hadergasse 11/13 in den 1950ern
Hadergasse 14
Hadergasse 14
Hadergasse 2 (späteres sogenanntes Tschibo-Eck), ca. 1958, danka an Christian Lerchner
Hadergasse 2 (späteres sogenanntes Tschibo-Eck), ca. 1958, danka an Christian Lerchner
Hadergasse 11/13 um 1975
Hadergasse 11/13 um 1975
Auch bereits Vergangenheit - das Parkhaus Hadergasse an der Stadtmauer - 2012 - Foto: Dieter Bauer
Auch bereits Vergangenheit - das Parkhaus Hadergasse an der Stadtmauer - 2012 - Foto: Dieter Bauer
Bau der Tiefgarage Kunsthalle 2012
Bau der Tiefgarage Kunsthalle 2012