Initiative gegen das Vergessen Schweinfurt

Die INITIATIVE GEGEN DAS VERGESSEN SCHWEINFURT ist eine Arbeitsgemeinschaft, die sich seit 1981 unter dem Dach der Kulturwerkstatt Disharmonie der Aufarbeitung der Geschehnisse in der Zeit des Nationalsozialismus widmet. Das Vergessen behindert die Zukunft.

 

 

 

Die demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte und der Geschichte vor Ort sind der INITIATIVE sehr wichtig. Sie will durch Aufklärung rechtsextremen Entwicklungen entgegen-treten; denn „junge Leute müssen wissen, was passiert ist, nur daraus können sie Schlüsse ziehen“ (Klaus Hofmann, Sprecher der INITIATIVE).

 

 

 

Die INITIATIVE wählt vielfältige Formen der Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit. Dabei hat sie insbesondere die Region Schweinfurt in das Zentrum ihrer Arbeit gestellt.

 

Sie recherchiert vor Ort über die Geschichte des Nationalsozialismus, über die Geschichte der Zwangsarbeiter oder die Geschichte der Juden in Schweinfurt.

 

 

 

Seit 2014 widmet sich die INITIATIVE verstärkt dem Ziel, bei jungen Menschen Interesse für die Geschichte der Stadt und der Region Schweinfurt, aber auch für die eigene persönliche Geschichte zu wecken, Selbständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Ein Weg, sich dem Ziel anzunähern, ist die Durchführung von Geschichtswettbewerben, in denen sich die Teilnehmer mit der Geschichte auseinandersetzen, die vor der eigenen Haustür stattgefunden hat und oft bis in die Gegenwart nachwirkt.

 

 

 

Wurde diese Arbeit anfänglich noch mit Skepsis betrachtet, findet die Arbeit der INITIATIVE mittlerweile große Aufmerksamkeit.