Was Sie in Oberndorf unbedingt ansehen sollten

1. Kreuzkirche mit Friedhof und Glockenhof

 

Die Kreuzkirche heute
Die Kreuzkirche heute

Der Kirchturm der Kreuzkirche ist der älteste Bauteil. Er stammt aus dem 13./14. Jahrhundert und war der Hauptturm der dort einst situierten Burganlage, deren Wassergraben um die Kirche immer noch zu sehen ist. Dieser Turm beherbergte an der Basis die Burgkapelle, die noch heute als Taufkapelle besichtigt werden kann. Der Turm wurde von den Oberndorfern im Mittelalter und besonders im 30-jährigen Krieg als Wachturm benutzt. Beim Besteigen des Turmes kann man in diesem noch Zeugnisse aus jener Zeit vorfinden. Der Turm war in Krisenzeiten rund um die Uhr besetzt und von dort war auch Sichtkontakt zur Batholomäuskirche möglich (siehe Geschichte Oberndorfs), ebenso zur Hilpertsdorfer Kirche und zur Reichsstadt Schweinfurt, so dass Gefahrenmeldungen gut weitergegeben werden konnten.

Im Innern des Turms in die Wand geritzt...
Im Innern des Turms in die Wand geritzt...

Der dunkle Innenraum der Kirche wurde bewusst gewählt und soll an die ehemalige Burgkapelle erinnern. Beachtenswert die Kreuzigungsgruppe am Altar dieser evangelischen Kirche, die Prof. Fehrle im Jahre 1941 geschaffen hat.

Adresse:

(Sekretärin: T. Leisentritt)

Glockenhof 9

97424 Schweinfurt-Oberndorf

Tel. 09721/82134

Fax: 09721/946117

E-Mail: evang.luth.kreuzkirche-sw@t-online.de

 

Zum nebenstehenden Foto: Sichbare Eingravierungen im Innern der Fensterstöcke des Glockenturms machen deutlich, dass die Turmstube mit Wächtern besetzt war. Ein Wächter mit der Signatur HK hat sich im Jahre 1626 hier mit einem "Magischen Quadrat" verewigt. Die Quersumme ergibt stets 15. Ganz hat das nicht hingehauen, weshalb mit einem zweiten Quadrat eine Korrektur erfolgte.

Sehenswert ist auch der stimmungsvolle Friedhof, der sich an der Ostseite der Kirche anschließt. Die teilweise sehr alten Gräber erzählen von unvergessenen Oberndorfern, darunter auch der letzte Hirte von Oberndorf, der Gens-Johann. (siehe unter Alte Ansichten, dort Fotos aus Archiv Bernd u. Helene Luise Köppel)

Um das Kirchenschiff herum ist noch der alte Wassergraben der Oberndorfer Burganlage erkennbar. Westlich der Kirche finden Sie dann einen reizvollen Platz mit dem Glockenhof. Der Name geht zurück auf den Reichsvogt Johann Glock (er wurde am 14.11.1656 Reichsvogt), der hier einen Gutshof betreiben ließ.

Reichsvogt Johann Glock
Reichsvogt Johann Glock

2. Künstlerhof

Der Künstlerhof war einst ein Bauernhof. Aus diesem Hof ist nun heute ein Haus der Kunst geworden, in dem nach Terminvereinbarung Werke des Oberndorfer Künstlers Gustl Kirchner zu sehen sind.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

Hauptstr. 13

97424 Schweinfurt OT Oberndorf

 

Informationen über:      Tel. 09721 51479

email: info@kunsthalle-schweinfurt.de

 

Besichtigungen nur nach telefonischer Voranmeldung!!!

 


 
Der Künstlerhof im Jahre 1925 mit Gustl Kirchner als Kind
Der Künstlerhof im Jahre 1925 mit Gustl Kirchner als Kind