Hochbunker A13 am Spitalseeplatz

Der Spitalseebunker wurde im Jahre 1943 erbaut. Er war der einzige Hochbunker in der Innenstadt und bot 1539 Personen Schutz.

2014
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Der Bunker, der als letzter Bunker Schweinfurts gebaut wurde (1943/44) wurde nicht vollständig fertiggestellt. Es wurde weder - wie üblich - ein dach aufgebracht, das den Dächsern von Wohnhäusern gleicht noch wurde eine Außenfassade angebracht. Es wurde in großer Eile errichtet. Die Wandstärke beträgt 2 Meter, die Deckenstärke 2,50 Meter. Der Bunker war mit einer damals technisch höchst modernen Telefonanlage versehen, die direkte Telefonate mit Berlin ermöglichte. Die Amerikaner verbrachten die Anlage nach Bad Kissingen.

Der Spitalseebunker direkt nach Kriegsende - 1945
Der Spitalseebunker direkt nach Kriegsende - 1945
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Hinweisschild zum Spitalseebunker am einstigen Lebküchnerhaus, das an der Neutorstraße innerhalb der Stadtmauer stand
Hinweisschild zum Spitalseebunker am einstigen Lebküchnerhaus, das an der Neutorstraße innerhalb der Stadtmauer stand
2014
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Die Gedenktafel am Spitalseebunker
Die Gedenktafel am Spitalseebunker
2014
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Eingangsbereich mit Luftschleuse
Eingangsbereich mit Luftschleuse
Eingangsbereich
Eingangsbereich
Es gibt in diesem Bunker nur große Flächen und keine kleinen Räume - auch hier wird deutlich, dass es sich um eine schnelle "unfertige" Baumaßnahme handelt - im Kellergeschoss ist eine größere Fläche, in den übrigen Etagen sind es zwei verbundene Flächen
Es gibt in diesem Bunker nur große Flächen und keine kleinen Räume - auch hier wird deutlich, dass es sich um eine schnelle "unfertige" Baumaßnahme handelt - im Kellergeschoss ist eine größere Fläche, in den übrigen Etagen sind es zwei verbundene Flächen