Am Graben

Bis zur Stadterweiterung im Jahre 1437 zogen sich hier die Stadtmauer mit einem dazugehörenden Graben entlang. Letzterer wurde 1459 wohl aufgefüllt, verdichtet und gepflastert. Sicherlich hat sich der Name wie in vielen anderen Fällen aus dem Volksmund entwickel, doch bereits in der Beschreibung der Stadt durch Paul Rosa (Reichsvogt) in der zweiten Hälfte des 16. jahrhunderts findet sich der name für die Straße. Eintragung auch im ersten maßstabsgerechten Plan von 1833.

Schlachtschüsselgesellschaft Am Graben ca. Anfang 20. Jahrhundert
Schlachtschüsselgesellschaft Am Graben ca. Anfang 20. Jahrhundert

Bild oben:  Anwesen Sattler, Ecke Kirchgasse-Graben mit dem turmartigen Gartenhäuschen.
Das Anwesen gehörte ursprünglich der Familie Rüffer. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts
erwarb es der Fabrikant Wilhelm Sattler, der 1819 das bereits stehende Haus vergrößerte.

Am Graben - August 1930 - Danke an Robert Zänglein
Am Graben - August 1930 - Danke an Robert Zänglein
Am Graben 23 - Schuhmacher Endres
Am Graben 23 - Schuhmacher Endres
Im Vordergrund das Alte Gymnasium , hinten die zerstörten Häuser am Graben nach Bombardement im Zweiten Weltkrieg
Im Vordergrund das Alte Gymnasium , hinten die zerstörten Häuser am Graben nach Bombardement im Zweiten Weltkrieg
Blick in den Graben im Zweiten Weltkrieg - Lorenbahn zur Beseitigung der Kriegstrümmer
Blick in den Graben im Zweiten Weltkrieg - Lorenbahn zur Beseitigung der Kriegstrümmer