St. Salvatorkirche

Die St. Salvatorkirche wurde am 11. Juni 1719 genau an der Stelle der alten Liebfrauenkirche mit Predigt des damaligen Oberpfarrers Heunisch geweiht. Beschlossen hatte den Bau der Schweinfurter Magistrat im Rahmen der zweiten Säkularfeier des lutherischen Thesenanschlags im Jahr 1717.

1732 wurde die Kirche Pfarrkirche. 1796 wurde sie zweckenfremdet, als französische Truppen die Stadt besetzten. Alle Kirchenstühle wurden entfernt und die Kirche diente als Magazin. 1803 erhielt die Kirche eine neue Uhr, die heute im Stadtmuseum besichtigt werden kann.

Im März 1944 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff schwer beschädigt; der Turm wurde fast völlig zerstört und das Kirchenschiff selbst brannte fast völlig aus. Bis zum Jahr 1953 hatte man die Kirche weitgehend wieder in ihrer alten Form hergestellt.

der Chor ist gotisch und dürfte auf die alte Burgkapelle zurückzuführen sein, die dort im Rahmen einer Burganlage stand. das Langhaus ist barock. Der Turm hat ein gotisches Untergeschoss, das zweite Geschoss ist barock. Die Kuppel ist mit Doppellaterne ausgeführt.

St. Salvatorkirche im 19. Jahrhundert - Pauschzeichnung des Majors Friedrich Sixt, Schweinfurt
St. Salvatorkirche im 19. Jahrhundert - Pauschzeichnung des Majors Friedrich Sixt, Schweinfurt
Hier als Druck
Hier als Druck
Blick vom Main - rechts die St. Salvator-Kirche - ca. 1905
Blick vom Main - rechts die St. Salvator-Kirche - ca. 1905
ca. 1930
ca. 1930
St. Salvator Kirche mit Pulverturm auf der "Feldpost vom Sachs" Mai 1943
St. Salvator Kirche mit Pulverturm auf der "Feldpost vom Sachs" Mai 1943
Der Innenraum vor der Beschädigung im Zweiten Weltkrieg
Der Innenraum vor der Beschädigung im Zweiten Weltkrieg
St. Salvator nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
St. Salvator nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
Foto: Lazlo Ruppert - 2002
Foto: Lazlo Ruppert - 2002

 

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