Brückenbräukeller

Mainberger Straße 48

Brückenbräukeller um 1925 - Blick von der gegenüberliegenden Mainseite
Brückenbräukeller um 1925 - Blick von der gegenüberliegenden Mainseite

Als dieses Gaststätten-Schmuckstück Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde, lag die Gaststätte noch deutlich außerhalb der damaligen geschlossenen Stadtbebauung. Damals hieß die vorbeiführende Eisenbahnstrecke noch "Ludwigs-Westbahn". Hier lagen die Keller, in der die in der Brückenstraße situierte Brauerei Schönmann Eis und Bier kühlte. Die Eiskeller ließ Georg Joshua Schönmann errichten. Zu jener Zeit, als diese Keller gebaut wurden (1879), bestimmten umliegende Weinberge das Landschaftsbild.

Im Jahr 1909 wurde schließlich der Neubau der Gaststätte (Restaurationsgebäude und Saalbau) genehmigt und die Baumaßnahme umgehend verwirklicht. Namensgeber waren dabei die bereits 1879 hier errichteten Keller und Fasslager.

Schnell wurde dieses außerordentlich schöne Gaststättengebäude zu einem der beliebtesten Ziele der Schweinfurter Bürger, die den Besuch mit einem Spaziergang entlang des Mains und in die daneben liegenden Weinberge verbanden. Der großzügige Saal war häufig Ort für gut besuchte Konzerte.

Der Schützenverein "Germania", der 1902 in Schweinfurt gegründet wurde, hatte hier viele Jahre seinen Schießstand. Die Gaststätte war auch Vereinslokal der Schweinfurter Paddler und des Schwimmclubs 1913.

Seit 1920 war dieses Gasthaus im Eigentum der Familie Roth, die das Anwesen jedoch im Jahre 2013 an einen neuen Eigentümer verkauft hat. Das Gasthaus wird Ende Juli 2016 mit einem neuen Konzept starten.

Blick von der Peterstirn auf den Brückenbräukeller
Blick von der Peterstirn auf den Brückenbräukeller
Auf der Terrasse des Restaurants "Brückenbräukeller" im Jahre 1936
Auf der Terrasse des Restaurants "Brückenbräukeller" im Jahre 1936