Wallbräukeller

Alte Bahnhofstraße 39

Es war im Jahre 1898, als August Hartmann in der Alten Bahnhofstraße ein Grundstück erwarb, zunächst, um dort das Bier zu lagern, das er in der Burggasse gelagert hatte. Zu jener Zeit gab es dort Gärten, die bis zum Stadtbahnhof reichten. Noch im gleichen Jahr wurde ihm vom Magistrat (Stadtrat) die Erlaubnis erteilt, dort auch Bier auszuschenken.

Innenansicht um 1930
Innenansicht um 1930

Der Keller war kein Gastraum. Dort wurde nur Bier gelagert. Bewirtschaftet wurde nur der dortige Garten, in dem mit der Zeit kleine Baulichkeiten entstanden, die Gästen auch bei schlechtem Wetter den Besuch ermöglichen sollten.

Diese gastronomische Einrichtung erfreute sich immer größerer Beliebtheit.

Ab 1940 wurde die Gastronomie ganzjährig betrieben. (Der damalige Pächter der Gaststätte war Parteimitglied der NSDAP und konnte somit seine Beziehungen walten lassen.

Nach dem Krieg war dort ein beliebtes Tanzlokal (Riverboat). Im Rahmen der Neugestaltung der Verkehrswege der Alten Bahnhofstraße zur Mainberger Straße verschwand jedoch diese Gaststätte und der Garten. Heute steht dort ein Mehrfamilienhaus.